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Studientage der Drei-Kirchen-Partnerschaft

Im Rahmen der Drei-Kirchen-Partnerschaft fanden in den Tagen von 27. – 29. September 2012 die Studientage der Drei-Kirchen-Partnerschaft in Freudenstadt (bei Stuttgart) statt. Die Drei-Kirchen-Partnerschaft bilden folgende Kirchen: die Evangelische Landeskirche in Württemberg (ELKW), die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und die Evangelische Kirche A. B. in der Slowakei.

Die Studientage werden traditionellerweise den Themen, die für alle beteiligten Kirchen aktuell sind, gewidmet. Dieses Jahr wurde das Thema: „Migration – Wie verändert die Migration unsere Kirchengemeinden und Gesellschaft?“ bearbeitet.

Der erste Tag der Studientagen wurde der Situation in der Partnerkirche in Württemberg gewidmet. Danach fand die Abendandacht, die von Oberkirchenrat Dieter Kaufmann gehalten wurde, statt. Gleichzeitig übergab er die Funktion des Referenten für die Drei-Kirchen-Partnerschaft von Herrn Johannes Flothow an Frau Mareike Erhardt aus dem Diakonischen Werk Württemberg. Der Abend wurde mit den Grußworten der anderen Partner abgeschlossen.

Der nächste Arbeitstag begann mit der Präsentation der slowakischen Vertreter, die über die Migration in den Sozialdiensten berichtete. Außerdem wurde über die negativen und positiven Auswirkungen für die einzelnen Ländern gesprochen. Diese Präsentation von Radoslav Gajdoš aus der Evangelischen Diakonie der EKAB in der Slowakei wurde mit Beispielen und Bemerkungen von Frau Seniorin Katarína Hudáková aus dem Seniorat Liptov-Orava und Herrn Pfarrern Peter Maca aus der KG Moravské Lieskové ergänzt. Sie präsentierten die aktuelle Situation in den konkreten Kirchengemeinden in der Slowakei. Eine rege Diskussion zu diesem Thema zeigte die Aktualität des Themas und den Bedarf, sich aktiv mit dieser Problematik aus der Sicht der Drei-Kirchen-Partnerschaft auseinanderzusetzen.

Danach folgten einige positive Beispiele der Integration von Migranten in den kirchlichen Struktur der ELKW und EKM. Ein interessantes Beispiel war die Kommunität aus Korea, die sich völlig in das kirchliche Leben integrierte und gleichzeitig ihre Identität bewahrte. Diese Beispiele zeigten, dass es notwendig ist, dass sich auch die Kirche bei der Integration von Migranten aktiv beteiligt. Die Problematik der Migration wurde mit einem Bericht der EKM abgeschlossen. In diesem Bericht wurde außerdem gezeigt, welche Möglichkeiten die Kirche und die Diakonie in dieser Richtung anbieten kann. Der letzte Arbeitstag wurde für eine Rekapitulation sowie eine Klärung der Problematik der Migration und auch ihren Einfluss auf den täglichen Leben der Kirchengemeinden im Rahmen der Drei-Kirchen-Partnerschaft verwendet. Es ist offenbar, dass die Migration für die Slowakei einen Abfluß der guten Arbeitskräfte in die Länder des Westeuropas bedeutet. Die Länder des Westeuropas bekommen somit die Arbeitskräfte, in welche sie nicht investieren mussten und die dem gastgebenden Land zu ökonomischen Erfolg verhelfen. Eine große Gruppe von Migranten bilden vorallem die Frauen, die entweder für kurze oder für längere Zeit von ihrer Familien wegfahren, was einen negativen Einfluss auf die Familie hat.

Das Thema der Studientagen zeigte den Bedarf im Rahmen der Drei-Kirchen-Partnerschaft in diese Problematik einzusteigen. Darüber hinaus öffnete sich ein Arbeitsfeld, in dem sich auch langjährige Erfahrungen der Partner als von großem Nutzen erweisen könnten. Diese Erfahrungen hätten einen positiven Einfluss auf die Migranten mit der Sicht der Sicherstellung von entsprechenden gerechten Bedingungen, die nicht die Würde der Menschen antasten sondern negative Einflüsse der Migration reduzieren würden. Die Studientage wurden mit einem Abschlussgottesdienst beendet. Die Predigt hielt Kirchenrat Georg Eberhardt. Mit einem Segenswunsch und der Vereinbarung der nächsten Termine kehrten die Beteiligten in ihrem Heimat.

Radoslav Gajdoš, Evangelische Diakonie

 | 15.10.2012

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EVANJELICKÁ CIRKEV AUGSBURSKÉHO VYZNANIA NA SLOVENSKU © 2008
Grafické spracovanie:Ladislav Menyhart